Strandröcke, Pareos, Sarongs, Tunikas oder einfache T-Shirts. Jeglicher Überzug mit dem wir uns am Strand bedecken, sollte einen festen Platz in unserer Standtasche haben. Sie schützen uns nicht nur vor der Sonne, sondern komplettieren auch unseren Look. Zudem sind sie schön luftig, atmungsaktiv und leicht über zu werfen oder um den Körper zu wickeln. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben: lang und wehend, kurz und knapp, bunt oder schlicht… Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Was zählt, ist Bequemlichkeit und Funktionalität.

Der Pareo zum Beispiel ist ein praktisches Kleidungsstück, um sich nach dem Baden warm zu halten oder etwas “angezogener” zu fühlen. Den Pareo kann man auf vielfältige Weise nutzen. Die Damen binden ihn am häufigsten um die ihren Torso, sodass er den Körper von der Brust bis zu den Knien bedeckt. In einer anderen Variante macht man den Knoten über der Schulter oder hinter dem Nacken. In traditionelleren Weltgegenden wird weniger darauf geachtet, dass der Körperrumpf bedeckt ist, sondern eher die Beine bzw, die Schenkel, wodurch der Pareo praktisch zum langen Rock wird.

Eine Variante des Pareos ist der Sarong. Es handelt sich dabei um einen Rock, der aus einer zusammengenähten Stoffbahn besteht. Gehalten wird er durch einen Knoten vor dem Bauch. Oft reicht er bis an die Füße, schlägt man ihn jedoch doppelt um, kann man ihn kniekurz tragen, das erhöht die Bewegungsfreiheit. Auch den Sarong gibt es in verschiedensten Farben und Mustern, vor allem gebatikte Exemplare sind sehr begehrt. Blumenmuster werden in Südasien traditionell eher von Frauen gewünscht, in Polynesien mögen aber auch Männern solche Muster.

In seiner Ursprungsregion Südasien wird der Sarong auch in erster Linie zwar von Männern getragen, im Westen haben ihn allerdings die Frauen für sich entdeckt. Je nach Land wird er auch anders genannt, zum Beispiel Lava-Lava. Sarongs sind relativ preiswert und mittlerweile neben Tunikas und Pareos auch in Europa bei Strandgängern fest etabliert. Wer eine etwas exotischere Variante eines Strandüberzugs probieren möchte, kann sich am sogenannten Longyi aus Birma, dem Kikoi in Ostafrika oder dem Belted Plaid aus Schottland orientieren. Sie alle sind ebenfalls Varianten von Wickelröcken. Letztlich tut es zum Schutz am Strand aber auch ein schlichtes, farbiges T-Shirt.