Sie werden überall auf der Welt getragen, doch man trägt Bikinis und Badeanzüge nicht überall gleich, bzw. es werden nicht in allen Ländern dieselben Modelle bevorzugt. Die nationalen Unterschiede wollen wir einmal anhand von vier Beispielen erläutern…

Unsere Nachbarin in Frankreich zum Beispiel folgen ja bekanntlich in vielen Belangen ihrem eigenen Kopf und auch in Sachen Bikini demonstrieren die Franzosen spezielle Vorlieben. Sie mögen eher konservative Modelle mit hoch geschnittenen Hüften, aber insgesamt sind auch Badeanzüge äußerst populär. Die Französinnen legen generell viel Wert auf Eleganz und Stil und Bademode bildet da keine Ausnahme. Die bekannteste Marke ist ERES.

Wirft man einen Blick über den großen Teich in die USA, so wird deutlich, dass es dort innerhalb der Regionen sehr starke Unterschiede gibt. Bevorzugt man vielerorts doch eher Badeanzüge, also Einteiler und hier und da Tankinis, so wird der Stoff an den Körpern immer spärlicher, je südlicher man kommt. In Miami angelangt, sieht man am Strand fast nur noch klassisch-knappe Bikinis. Die beliebtesten Marken sind unter anderem Vitamin A, Splendid und Hurley.

Und wie sieht es aus, wenn noch weiter nach Süden schaut? In Brasilien, dem Bikini-Land schlechthin, werden die Girls ihrem Ruf als zeigefreudige Bikini-Fetischistinnen gerecht. Der Renner sind typisch brasilianisch-knapp geschnittene Teile, die als ein Hauch von Nichts die weiblichen Kurven in den absoluten Vordergrund stellen. Die führenden Marken in Brasilien: CIA.MARITAMA, Agua Bendita, Poko Pano.

Und was mag man am anderen Ende der Welt, in Australien? Auch wenn die Menschen „Down Under“ für einen sehr relaxten Lifestyle bekannt sind, so ist hier insgesamt trotzdem eher konservative Bademode verbreitet. Ausnahmen bilden einige Landstriche in Küstennähe. Als Surfernation ist die Auswahl an Marken allerdings groß: mit Seafolly, Jets, Tigerlily und Billabong seien nur die bekanntesten genannt.