Das 26-jährige Model Whitney Thompson hat es sich zur Aufgabe gemacht, kräftiger gebauten Girls, zu denen sie auch selbst gehört, ein gesünderes Selbstbild zu vermitteln. Aber nicht nur das. Thompson fordert auch eine positivere Darstellung von Frauen mit ein paar Kilo mehr in den Medien und in der Modebranche.

Sie findet, dass wenn Männern ausschließlich Frauen a la Victoria Beckham gefallen würden, sich alle Welt nach diesem Schönheitsideal richten müsste. Zum Glück sei dem aber nicht so, sagte unlängst Thompson, die 2008 den TV-Wettbewerb „America’s Next Topmodel“ gewann. Heute präsentiert Whitney Entwürfe der Marke „Panache“, deren Größen sich zwischen 36 und 46 bewegen. Außerdem ist sie als Unternehmerin aktiv, hat eine eigene Modelinie für fülligere Damen ins Leben gerufen und betreibt online ein Datingportal.

Mit ihrem Fokus auf Plus Size Mode will die aus Florida gebürtige Thompson vermitteln, dass Frauen mit Rundungen genauso in die Modewelt gehören wie schlanke Mädchen, da beide nun einmal auch in der echten Welt zu Hause sind. Whitney kritisiert zudem viele angesagte Diäten und die dazugehörige Werbung, in der oft schlanke Promis vorgeben, wie Frau auszusehen habe. Whitney selbst betont, dass sie auf ihren Körper hört und dabei auch isst, was sie möchte.

Demnach treibt sie Sport, wenn sie einen Überschuss an Energie hat, aber lässt alles bleiben, was ihr nicht gut tut. Laut Whitney ist das Leben einfach zu kurz, um es sich mit Verboten zu versalzen. Man solle vielmehr abends vor den Spiegel treten und sagen „das ist der einzige Körper, den ich habe“, was schon alleine Grund genug sei, um sich selbst so zu lieben, wie man ist. Des Weiteren empfindet Whitney den Ausdruck Plus Size Frauen als beleidigend und setzt sich für seine Verbannung aus dem Sprachgebrauch ein. Auch erklärte die junge Frau aus Atlantic Beach, dass sie mit dem bereits Erreichten zufrieden wäre, sollte sie in absehbarer Zeit der Modebranche den Rücken kehren.

Bildquelle: Panache/zena.blic.rs