Bikini-Trends in Rio, Teil 2

Bikini-Trends in Rio, Teil 2

Da sich die Reize der brasilianischen Strände am besten zu zweit erforschen lassen, sollte man sich als überzeugte Bikini-Nixe auch mal überlegen, in was für einem Outfit der Begleiter an der „Praiha“ aufschlagen sollte. Wie schon berichtet, sind derzeit die an den klassischen „Speedo“-Bandehosen angelehnten „Sungas“ unter Boys extrem angesagt. Sie sind mit ihrem lässigen und etwas weiteren Schnitt nicht nur bequem, sondern bieten auch große Bewgungsfreihet, was vor allem beim Beachvolley praktisch ist.

Und sollten die Herren der Schöpfung nicht rechtzeitig zu Hause eine „Sunga“ online erworben haben, so können sie das immer noch locker in Rio selbst nachholen. Denn die Auswahl an Herrenbademode ist schier unendlich und auch was für den kleinen Geldbeutel. Wer ein paar Reais (brasilianische Währung) mehr auszugeben bereit ist, kann zum Beispiel einen Abstecher in den bekannten Shop „Salinas“ machen.

Lenny Niemeyer bietet dort in einem high-end Laden einzigartige, von der Natur inspirierte Designs, die schon Stars wie Gisele Bündchen, Christy Turlington und Adriana Lima überzeugt haben. Während Lenny und Salinas eher auf Damen-Bikinis spezialisiert sind, sind männliche Strandfans insbesondere bei Rosa Chá und Blue Man gut aufgehoben. Rosa Chá zum Beispiel fertigt massgeschneiderte „Sungas“ an, während Blue Man für seine Board Shorts berühmt ist. Besonders provokante Bikinis gehen aber ebenfalls auf das Konto von Blue Man.

Und wenn man die perfekte Bademode geshoppt hat, fehlt eigentlich nur noch, sich mit den dazu passenden Flip Flops einzudecken. Zum Beispiel von der Marke Havaiana. Girls runden dann noch ihren Bach-Look mit einem eleganten Pareo ab und ab geht es zum (Sonnen-)Baden im Schatten des Zuckerhuts…

Bikini-Trends in Rio, Teil 1

Bikini-Trends in Rio, Teil 1

Wenn eine Dame den Karneval gerade zufällig in Rio de Janeiro verbracht und dann gleich noch einen Strandurlaub hintern dran gehängt hat, sieht sie sich unweigerlich mit einer Frage konfrontiert: was trage ich? Die Antwort lautet natürlich, einen Bikini. Aber Bikini ist nicht gleich Bikini, denn im Land von Samba und Copacabana gelten einige strikte Regeln, wenn es um Bademode geht.

Mädels, die an Brasiliens Stränden Bikinis tragen, die den ganzen Po bedecken, outen sich automatisch als „Gringas“, also als Ausländerinnen. Das zieht wohl oder übel skeptische, wenn nicht sogar ablehnende Blicke an. Für diejenigen aber, die nicht so gerne völlig blank ziehen, gibt es zwar durchaus auch konservetivere Bikini-Modelle, doch die sind immer noch halb so breit geschnitten wie durchschnittliche Bikinis in Europa oder den USA.

Frauen, die hingegen gerne zeigen möchten was sie haben, sollten mit dem allgegenwärtigen „Fio dental“ (port. Zahnseide) Vorlieb nehmen. Doch Vorsicht! Dieser String ist nicht für jede geeignet. Denn er enthüllt wirklich fast alles und könnte sich unvorteilhaft für Damen auswirken, die mit Problemzonen so ihre liebe Not haben (oder das zumindest glauben).

Hinzu kommt, dass der „Fio dental“ zwar ein Klassiker, aber dieses Jahr nicht mehr ganz der letzte Schrei unter den „Cariocas“ (Einwohner von Rio de Janeiro) ist. Dieses Jahr geht der Trend nämlich eindeutig hin zum typischen, knappen brasilianischen Bikini in bunten, knalligen Farben sowie wilden Mustern. Ganz vorne mit dabei sind ethnische Motive oder Fellprints von exotischen Tieren. Weiterhin angesagt sind zudem halterlose Tops.

Was die Herren der Schöpfung anbelangt, so sind dieses Jahr grob gesehen zwei Hauptmodelle in. Zum einen werden breitere Shorts am Strand getragen, wobei dies aber eher bei Surfern der Fall ist. Allseits definitiv beliebt ist hingegen der sogenannte „Sunga“, also eine etwas weiter geschnittene Variante der klassischen „Speedo“-Badehose.

Bikini & Schmuck am Strand

Bikini & Schmuck am Strand

Ein edler Bikini, ein Strohsonnenhut, dazu ein farbenfroher Pareo, und eine passende lange Halskette als Sahnehäubchen. So legst Du den perfekten Auftritt im Sommerurlaub hin und beeindruckst mit einem edlen Look. Oder bist Du doch eher der lässige Typ, der Chaot mit knappem Bikini unter abgeschnittenen Jeans? Dann sind viele Armbänder Dein Ding. Egal welcher Strandtyp Du bist, der richtige Schmuck sollte Dich dieses Jahr am Strand auf jeden Fall begleiten. Ganz gleich, ob Du eher edle Mode und ein galantes Auftreten bevorzugst, der coole Frauentyp und von Kopf bis Fuß Ästhet bist, oder als freches Girlie an Pool und Strand provozierst. Hier findest Du einige Tipps für Deine Strand-Schmuck Auswahl.

Wenn Du Dich lieber entspannt mit einem Drink auf Deiner Lounge-Liege räkelst, als Dich in der prallen Sonne aufzuhalten, dann sind lange Ketten mit großen Perlen genau das Richtige für Dich. Dazu ein gelbes Seidenarmband mit Swarovski Anhänger und Beads, ein türkisfarbenes Seidenarmband mit Strass-Steinen oder ein rotes Seidenarmband mit Strassperlen und Charms. Um den Blick über das Meer oder den Pool gechillt genießen zu können, solltest Du zu einer Prada Sonnenbrille greifen. Gerne kannst Du stylische Glamour-Shades mit stufiger Tönung im „American Hustle“-Look rocken.

Wenn Du hingegen eine echte Tanzmaus bist, die bei keiner Beachparty fehlt und nach Sonnenuntergang die angesagtesten Clubs unsicher machst, sind für den lässigen Look ein Stirnband und ganz viele Bändchen angesagt. Dazu eine verspiegelte Sonnenbrille von Ray Ban.

Für einen Mix aus elegant und frech empfehlen Dir folgenden Schmuck-Look, um am Strand perfekt gestylt zu sein: Lege Dir viele Armbändchen ums Handgelenk und eine coole Halskette um de Hals. Wie wäre es mit Accessoires wie einem schwarzen Makramee Armband oder bunten Stretcharmbändern mit Swarovski- und Motivperlen? Sei kreativ!

Karneval in Brasilien: wer Bikinis trägt ist fast schon prüde

Karneval in Brasilien: wer Bikinis trägt ist fast schon prüde

Auch in Südamerika ist die fünfte Jahreszeit gerade auf ihrem Höhepunkt angelangt. Und während sich in Deutschland und selbst in Italien die Narren, Närrinnen und Jecken und Jeckinnen wegen der frischen Temperaturen noch gerne in Bärchenkostüme zwängen, nimmt man in Brasilien den Karneval zum Anlass so viele Hüllen wie möglich fallen zu lassen. Wenn Millionen auf die Straßen von Rio, São Paolo oder Belo Horizonte strömen, dienen die zum Teil sehr knappen Outfits lediglich dazu gerade bei den Frauen die optischen Reize zu verstärken. Manche Damen lassen aber gleich jegliche Textilien zu Hause und bedecken ihre Körper lediglich mit exotischem Bodypainting und eventuell noch einem C-String im Schambereich.

In Brasiliens Karnevalshochburgen kann man ja auch schlecht anders, wenn heiße Samba-Rhythmen und Temperaturen um die 30 Grad den Straßenkarneval zum reinsten Dschungelfest machen. Alleine in der Stadt am Zuckerhut lockte der traditionelle Umzug „Bola Preta“ mehr als 1,3 Millionen Menschen ins Stadtzentrum. Am Freitag händigte Rios Bürgermeister Narren-Monarch „König Momo“ symbolisch die Stadtschlüssel aus.

Aber auch die anderen Regionen standen Rio de Janeiro in nichts nach, so zum Beispiel Recife im Nordosten Brasiliens. Weit über eine Million Narren zogen so im Samstag im populären Umzug „Galo da Madrugada“ (Hahn der Morgendämmerung) mit. Dort stand alles im Zeichen der regionalen „Frevo“-Musik, die aus 30 riesigen Musikwagen dröhnte und die Feiernden in einen rauschhaften Taumel versetzte. Nicht umsonst rühmt sich der Straßenkarnevalsumzug in Recife damit, einer der größten weltweit zu sein. Brasiliens größte Metropole São Paulo ließ sich natürlich ebenfalls alles andere als lumpen und in Salvador da Bahia waren Hunderttausende Menschen auf den Straßen unterwegs um das Fest aller Feste in Brasilien zu feiern.

„Chanel“ Ausstellung in München

„Chanel“ Ausstellung in München

„Mode ist vergänglich, Stil bleibt“, war das war das Motto von Gabrielle „Coco“ Chanel, die als Person und als Marke bis heute fasziniert. Mit schlichten aber eleganten Kreationen wie das „kleine Schwarze“, ein dreiteiliges Kostüm mit knapper Jacke oder die gesteppte Lederhandtasche mit Goldkette bezauberte die Französin Modebewusste in aller Welt. Der Stil von „Coco“ wurde massenhaft kopiert, das Unternehmen jedoch unterband die Vervielfältigungen nicht, trugen sie doch zum Bekanntheitsgrad und Ruhm des Pariser Couture-Hauses bei.

Nun wird dem einflussreichen Schaffen von Chanel eine opulente Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gewidmet. Bis 18. Mai 2014 sind hier unter dem Titel „Mythos Chanel“ mehr als 200 Exponate zu sehen, darunter Kleider, Kostüme und Schmuckstücke. Aber auch historische Fotografien und Filme sowie Schnittmuster von Frauenzeitschriften können besichtigt werden. Zudem gewährt die Präsentation einen Blick auf viele Originalentwürfe von „Coco“ und dem heutigen Chanel-Chefdesigners Karl Lagerfeld. Zum Vergleich werden auch Nachahmungen teils renommierter Marken ausgestellt.

Des Weiteren ist bei „Mythos Chanel“ dem legendären „kleinen Schwarzen“ gleich ein ganzer Raum gewidmet worden, da es zu den einschlägigsten Produkten der Firma gehört. Der Leitgedanke war, dass Frauen zu jeder Gelegenheit gut angezogen sein sollten. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, sollten die Damen das Kostüm jeweils durch kleine Acesoires aufpeppen und modifizieren. Trotz der unbestreitbaren Verdienste von Chanel für den Stil der modernen Frau, geht die Erfindung des „kleine Schwarzen“ nicht auf das Konto der Französin. Jedoch wurde „la petite robe noire“ durch eine Abbildung der „Vogue“ am 1. Oktober 1926 weltberühmt, sodass das Kostüm fortan als Synonym für Chanel galt.

Doch es war nicht immer alles eitel Sonnenschein im Hause Chanel. Nachdem die Gründerin 1971 starb, dämmerte ds Unternehmen jahrelang vor sich hin. Erst als 1983 Karl Lagerfeld die künstlerische Leitung übernahm, stieg Chanel wieder zu alter Größe auf und etablierte sich erneut als internationale Top-Marke.

Bikini-Must Haves 2014

Bikini-Must Haves 2014

Die Trends für Bademode beschäftigen jedes Jahr nicht nur die landläufigen Designer und Marken wie Bruno Banani oder Hunkemöller. Auch auf der Mercedes-Benz-Fashion-Week in Miami geht es regelmäßig um die Frage, „was trägt Frau in diesem Sommer denn eigentlich am Strand, am See oder im Schwimmbad?“ Die dort gezeigten Modelle sind ein recht verlässlicher Indikator dafür, was demnächst „hot“ und was „not“ sein wird. Mit welchen Bikinis und Badeanzügen Du in diesem Sommer absolut on Top bist, erfährst du hier.

Ein besonders auffälliger Trend bei der MB-Fashion-Week waren exotische Muster, wie zum Beispiel Azteken-Prints. Aber auch afrikanische Motive fanden vielfach Verwendung und wurden in zahlreiche Entwürfe eingearbeitet. An einem Hauch südlicher Hemisphäre kommt man dieses Jahr also nicht vorbei. Doch da diese Muster von sich aus schon extrem farbenfroh sind, zieht man da doch sehr gerne mit.

Aber auch Bikinis und Badeanzüge in Unifarbe sind nach wie vor definitiv „hot“. Besonders hervorheben muss man hier Grün und Türkis sowie Korallenrot. Und auch der Vorjahrestrend bleibt und der lautet: Neon! Ein- oder Zweiteiler mit jenem unverkennbaren 80er Touch, gerne auch in Pastellfarben kombiniert mit schwarzen Akzenten, sind im Sommer 2014 extrem angesagt. Cheap Monday hat hier irre Dinger im Angebot.

Und wenn Du dich noch weiter aus dem Fester lehnen willst, dann versuche es mit den Retro-Modellen im Look der 50er. Die sind mit ihren hochgeschnittenen Höschen, Rüschen und Pünktchen-Mustern aufgrund des edlen Looks auf jeden Fall ein Must have 2014.