Kult: Der Metall-Bikini von Prinzessin Leia

Hollywood ist nicht nur ein Ort, an dem die Unterhaltungsindustrie Milliarden von Dollar mit wichtigen und weniger wichtigen Filmen scheffelt, es ist auch ein Komplex, der regelmäßig gesellschaftliche Trends setzt und unseren Alltag mitprägt. Auch die Star Wars Saga hat über das Outfit der Figur Prinzessin Leia ein Fetisch-Objekt hervorgebracht, das mittlerweile von Fans aus der ganzen Welt sogar am sogenannten „Slave-Leia-Day“ gefeiert wird.

Beim Objekt der Begierde handelt es sich um den metallenen Bikini, den Darstellerin Carrie Fisher im 1983er Streifen „Star Wars EpisodeVI: Die Rückkehr der Jedi Ritter“ trägt. Er kommt zwar nur in zwei Szenen vor, dennoch wurde der Bikini von Leia ein geradezu sakrosanktes Sex-Symbol, das oft von weiblichen Star Wars-Fans selbst gebastelt und zu entsprechenden Anlässen angezogen und präsentiert wird. Die Entstehung des in Goldtönen gehaltenen Bikinis aus gebogenem Metall geht auf die Beschwerden von Fisher zurück, die bei den Star Wars-Produzenten die Tatsache kritisierte, dass die weite Kleidung der Jedi ihre eigenen weiblichen Formen kaschiere. Kurzerhand ließ man sich eine Lösung einfallen, um die sexy Figur der Schauspielerin entsprechend in Szene setzten zu können.

Für das Design des Bikinis zeichnet der Illustrator des Fantastic Story Magazine Earle K. Bergey verantwortlich. Er fertigte ein paar Skizzen von Frauen in metallenen Bikinis an, die eine reduzierte Form einer Rüstung für weibliche Kämpfer tragen. Der Zuschnitt betonte die Körper der Trägerinnen besonders stark. Kostümdesigner Aggie Guerard Rodgers fertigte daraufhin den Prototyp von Prinzessin Leias Metall-Bikini an, wozu er einen Abdruck von Carrie Fishers Torso machte. Anhand der Maße baute Guerard einen individuell angepassten Zweiteiler, der bis heute einen festen Platz in der Geschichte der Popkultur hat.

Bikinis International

Bikinis International

Sie werden überall auf der Welt getragen, doch man trägt Bikinis und Badeanzüge nicht überall gleich, bzw. es werden nicht in allen Ländern dieselben Modelle bevorzugt. Die nationalen Unterschiede wollen wir einmal anhand von vier Beispielen erläutern…

Unsere Nachbarin in Frankreich zum Beispiel folgen ja bekanntlich in vielen Belangen ihrem eigenen Kopf und auch in Sachen Bikini demonstrieren die Franzosen spezielle Vorlieben. Sie mögen eher konservative Modelle mit hoch geschnittenen Hüften, aber insgesamt sind auch Badeanzüge äußerst populär. Die Französinnen legen generell viel Wert auf Eleganz und Stil und Bademode bildet da keine Ausnahme. Die bekannteste Marke ist ERES.

Wirft man einen Blick über den großen Teich in die USA, so wird deutlich, dass es dort innerhalb der Regionen sehr starke Unterschiede gibt. Bevorzugt man vielerorts doch eher Badeanzüge, also Einteiler und hier und da Tankinis, so wird der Stoff an den Körpern immer spärlicher, je südlicher man kommt. In Miami angelangt, sieht man am Strand fast nur noch klassisch-knappe Bikinis. Die beliebtesten Marken sind unter anderem Vitamin A, Splendid und Hurley.

Und wie sieht es aus, wenn noch weiter nach Süden schaut? In Brasilien, dem Bikini-Land schlechthin, werden die Girls ihrem Ruf als zeigefreudige Bikini-Fetischistinnen gerecht. Der Renner sind typisch brasilianisch-knapp geschnittene Teile, die als ein Hauch von Nichts die weiblichen Kurven in den absoluten Vordergrund stellen. Die führenden Marken in Brasilien: CIA.MARITAMA, Agua Bendita, Poko Pano.

Und was mag man am anderen Ende der Welt, in Australien? Auch wenn die Menschen „Down Under“ für einen sehr relaxten Lifestyle bekannt sind, so ist hier insgesamt trotzdem eher konservative Bademode verbreitet. Ausnahmen bilden einige Landstriche in Küstennähe. Als Surfernation ist die Auswahl an Marken allerdings groß: mit Seafolly, Jets, Tigerlily und Billabong seien nur die bekanntesten genannt.

Modenschauen: Zwischen Edelzwirn und Musical

Modedesigner sind längst nicht mehr nur für die Entwürfe ihrer nächsten Kollektion verantwortlich. Eine Modenschau ist vielmehr vergleichbar mit einem exquisiten Menü. Oder einem opulenten Kunstwerk. Sie besteht aus verschiedenen Komponenten, die alle zusammen ein Gesamtbild ergeben. Dazu gehören schöne Models, aussagekräftige Musik und faszinierende Kleidung. Die Meister verwandeln sich in eine Art künstlerische Dirigenten und fügen die einzelnen Mosaiksteinchen zu einem lebendigen Ganzen zusammen. Mit ihrer Mode, geladenen Promis, Make-up und schönen jungen Menschen, die zu mitreißender Musik feinste Modeschöpfungen präsentieren, versetzen die Karl Lagerfelds, Jilsanders oder Jeremy Scotts die Zuschauer in Erstaunen. Vorbereitet wird das aber alles hinter den traumhaften Bühnenbildern. Denn wie bei der Haute Cuisine gilt auch in der Modewelt die Prämisse, dass das Auge mitisst. Vor allem der Hauptgang muss überzeugend in Szene gesetzt werden. Dazu übertreffen sich die Designer regelmäßig mit opulenten Bühnenbildern gegenseitig und nicht selten auch selbst. Star-Performances und exotische Locations lenken die Blicke des Fachpublikums oft von der Mode auf die Dekoration. So zum Beispiel Victoria’s Secret. Das US-Unterwäschelabel lässt sich seine Modeschauen locker 10 bis 15 Million US-Dollar kosten. Damit das Spektakel auch dem Zeitgeist entspricht, sorgen aktuell gefragte Stars wie zuletzt Justin Bieber oder Taylor Swift für die musikalische Untermalung. Richtig monumental geht es bei Karl Lagerfeld zu. Der Alt-Meister fährt gerne schon mal ein eingestürztes Theater, ein Museum oder ganze Wälder auf. In seiner Lieblings-Location, dem Grand Palais in Paris, wurden die Zuschauer geradezu in eine eigene Welt entführt. Und solche Spektakel gibt es jedes Jahr aufs Neue. Über die genauen Kosten schweigen sich die meisten Modehäuser aus. Das junge Label Augustin Teboul hat unterdessen einen anderen Ansatz. Das Design-Duo aus Berlin bot den geladenen Gästen seine ausgefallenen Entwürfe auf einer Quasi-Vernissage in einer bewegten Installation. Kreative Köpfe sorgen auch bei Patrick Mohr, Caviar Gauche oder YvesSaint Laurent für Staunen…

Was trägst Du am Strand drüber?

Was trägst Du am Strand drüber?

Strandröcke, Pareos, Sarongs, Tunikas oder einfache T-Shirts. Jeglicher Überzug mit dem wir uns am Strand bedecken, sollte einen festen Platz in unserer Standtasche haben. Sie schützen uns nicht nur vor der Sonne, sondern komplettieren auch unseren Look. Zudem sind sie schön luftig, atmungsaktiv und leicht über zu werfen oder um den Körper zu wickeln. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben: lang und wehend, kurz und knapp, bunt oder schlicht… Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Was zählt, ist Bequemlichkeit und Funktionalität.

Der Pareo zum Beispiel ist ein praktisches Kleidungsstück, um sich nach dem Baden warm zu halten oder etwas “angezogener” zu fühlen. Den Pareo kann man auf vielfältige Weise nutzen. Die Damen binden ihn am häufigsten um die ihren Torso, sodass er den Körper von der Brust bis zu den Knien bedeckt. In einer anderen Variante macht man den Knoten über der Schulter oder hinter dem Nacken. In traditionelleren Weltgegenden wird weniger darauf geachtet, dass der Körperrumpf bedeckt ist, sondern eher die Beine bzw, die Schenkel, wodurch der Pareo praktisch zum langen Rock wird.

Eine Variante des Pareos ist der Sarong. Es handelt sich dabei um einen Rock, der aus einer zusammengenähten Stoffbahn besteht. Gehalten wird er durch einen Knoten vor dem Bauch. Oft reicht er bis an die Füße, schlägt man ihn jedoch doppelt um, kann man ihn kniekurz tragen, das erhöht die Bewegungsfreiheit. Auch den Sarong gibt es in verschiedensten Farben und Mustern, vor allem gebatikte Exemplare sind sehr begehrt. Blumenmuster werden in Südasien traditionell eher von Frauen gewünscht, in Polynesien mögen aber auch Männern solche Muster.

In seiner Ursprungsregion Südasien wird der Sarong auch in erster Linie zwar von Männern getragen, im Westen haben ihn allerdings die Frauen für sich entdeckt. Je nach Land wird er auch anders genannt, zum Beispiel Lava-Lava. Sarongs sind relativ preiswert und mittlerweile neben Tunikas und Pareos auch in Europa bei Strandgängern fest etabliert. Wer eine etwas exotischere Variante eines Strandüberzugs probieren möchte, kann sich am sogenannten Longyi aus Birma, dem Kikoi in Ostafrika oder dem Belted Plaid aus Schottland orientieren. Sie alle sind ebenfalls Varianten von Wickelröcken. Letztlich tut es zum Schutz am Strand aber auch ein schlichtes, farbiges T-Shirt.

Trendy Sonnenbrillen 2014

Trendy Sonnenbrillen 2014

Auf den vielen Fashion Weeks der vergangenen Wochen wurden bereits jede Menge Brillen-Trends für den Frühling/Sommer 2014 vorweg genommen. Von Retro über chic bis futuristisch war so ziemlich alles alles vertreten. Werfen wir einen Blick auf die neuen Modelle, unter denen garantiert auch Du Deinen Liebling finden wirst.

Grundsätzlich verhält es sich mit Sonnenbrillen wie mit allen Accessoires, Frau kann nur selten zu viel davon haben. Während die meisten Mädels ihre Auswahl aber auf maximal drei Modelle beschränken, bevorzugt werden meist die klassischen Varianten Ray Ban Wayfarer, eine Vintage-Brille im Retro Look und vielleicht noch eine (gespiegelte) Pilotenbrille, schnappen sich hippe Fashionistas alles, womit sie den optimal UV-geschützten Durchblick behalten und auffallen können.

2014 verspricht jedenfalls schon jetzt ein extravagantes Jahr in Sachen Sonnenbrillenmode zu werden. In Paris und Los Angeles zum Beispiel sind Ketten-Verzierungen auf dem Vormarsch. Ob verspiegelte Gläser oder originelle Gestelle in knalligen Farben, die Designern toben sich derzeit so richtig aus und schauen auch gerne einmal in den modischen Rückspiegel um sich inspirieren zu lassen. So zum Beispiel Jean Paul Gaultier. Auf den diesjährigen Modenschauen schickte er seine Models unter anderem mit Bee-Hive und knallrotem Lippenstift auf den Laufsteg. Zu dieser modischen Hommage an Amy-Winehouse kamen dann auch Sonnenbrillen im Stil der 50er Jahre.

Andere Designer setzen hingegen konsequent auf den kreisrunden Brillen-Trend in der nächsten Saison. Davon überzeugt sind unter anderem Tommy Hilfiger, Dries Van Noten und auch Stella McCartney. Und obwohl diese drei Designer sich stilistisch stark voneinander unterscheiden, lassen sich runde Brillenmodelle sowohl zu sportlichen Blousons als auch zu nüchternen Ensembles mit klassischem Touch tragen. Neben Farben, mit denen man ein deutliches Statement abgibt wie rosa oder weiß, werden bei den Brillen dieses Jahr auch oft schwarz-weiße Muster eingesetzt. Die aktuellen Sonnebrillenkreationen runden jedenfalls buchstäblich jeden Look ab.

Weniger ist mehr: Pasties & Nippleshields

Weniger ist mehr: Pasties & Nippleshields

Sie sind zwar keine echte Alternative zum Bikini, aber durchaus nützlich, wenn man sich am Strand mal so richtig nahtlos braun sonnen möchte. Oder einfach, wenn man Spaß mit etwas Neuem haben möchte…

Pasties sind kleine Pailletten oder Stoffstücke, die zur Bedeckung der weiblichen Brustwarzen oder des Intimbereichs verwendet werden. Der Name deutet auf die Eigenschaft hin, von selbst auf der Haut kleben zu. Manche Brustwarzen-Pasties sind zur Zierde mit einer Quaste versehen, das Material und die Größe können unterschiedlich sein, Pasties bedecken jedoch immer mindestens die Areola sowie die Schamlippen der Trägerin. Hierein sind sie dem C-String nicht unähnlich.
Der Sinn und Zweck der Pasites ist es, ein Höchstmaß an Nacktheit zu ermöglichn, ohne gleichzeitig völlig nackt sein zu müssen, was mitunter gegen gesellschaftliche Normen verstößt. Öffentliche Nacktheit ist in vielen Ländern gesetzlich eingeschränkt oder ganz verboten. In vielen englischsprachigen Ländern ist das mit FKK der Fall. Diese Praktik ist dort oft verpönt oder zumindest auf abgetrennte Strandbereiche beschränkt. Mit der Nutzung von Pasties wird ein Mindestmaß an Bekleidung beibehalten, was mehrere verschiedene Funktionen erfüllt. Zum einen dient es der Aufrechterhaltung des erotischen Reizes der Verhüllung, während gleichzeitig viel nackte Haut und Körper gezeigt werden können. Vor allem Performancekünstlerinnen im Bereich Burlesque und Varieté oder im Karneval (hier insbesondere in Brasilien) greifen gerne auf Pasites zurück, sie sind aber auch als Gimmick auf Partys gerne gesehen. Eine extravagantere Variante der Pasties sind der sogenannte Nippleshield. Dabei handelt es sich um ein Schmuckstück, das in Verbindung mit einem Brustwarzenpiercing getragen werden kann. Oftmals sind Nippleshields rund und bedecken die Areola und ergänzen den Piercingschmuck.

Bildquelle: ebay